Unterstützung aus Regierungskreisen für EuroSkills 2021

 

Ein großer EuroSkills-Förderer der „ersten Stunde“ ist das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, zu dessen Agenden neben Themen wie Digitalisierung und Innovation unter anderem auch Ausbildung und Lehre gehören.

Es ist eines der zentralen Themen, die Wirtschaft und Politik in den vergangenen Jahren stark beschäftigt haben: Der Fachkräftemangel und damit einhergehend auch Lösungen, die besonders den Nachwuchs miteinbeziehen. Gerade in technischen und handwerklichen Berufen suchen Unternehmen oftmals händeringend nach Fachkräften und viele dieser Berufe bieten Jugendlichen die Gelegenheit, einer Karriere mit Zukunft nachzugehen. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort hat deshalb eine Reihe von Initiativen gestartet, die dazu beitragen sollen, eine (duale) Ausbildung attraktiver zu machen – die Unterstützung von EuroSkills 2021, einem Schaufenster für berufliche Qualität, passt daher perfekt zu den Agenden des Ministeriums.

Dieses hat kürzlich gemeinsam mit dem Bundesministerium für Frauen und Integration sowie mit der Industriellenvereinigung mit der MINT-Girls Challenge eine österreichweite Initiative gestartet, die sich speziell an Mädchen richtet. Ziel dieser Initiative ist es, mehr Mädchen und Frauen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern und damit in weiterer Folge den Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Im Rahmen des Programms haben Mädchen die Chance, ihre eigenen Ideen rund um 17 sogenannte „Sustainable Development Goals“ einzureichen und so durch MINT-Skills die Zukunft aktiv mitzugestalten. Mehr Informationen zur MINT-Girls Challenge finden sich online hier.

Bundesministerin Margarete Schramböck sagt zum Engagement bei EuroSkills 2021: „Berufsausbildung ermöglicht jungen Menschen nicht nur einen international anerkannten Bildungsabschluss, sondern fördert auch ihre Talente, die Persönlichkeitsentwicklung und die aktive gesellschaftliche Partizipation.

Bereits in jungen Jahren übernehmen Lehrlinge und Fachkräfte im betrieblichen Umfeld Verantwortung und tragen aktiv zum Unternehmenserfolg bei. In diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind gut ausgebildete Fachkräfte von besonderer Bedeutung für die Zukunft unseres Standorts und damit für Wohlstand und Wachstum.

Events wie EuroSkills leisten einen zentralen Beitrag dazu, indem die europäischen jungen Fachkräfte ihre herausragenden Leistungen und damit die Vielfalt der Berufe und Kompetenzen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Unsere Berufseuropameisterschaft hilft aber auch, diese Form der Ausbildung weiterzuentwickeln. Der Expertenaustausch sowie die Einbeziehung neuer wirtschaftliche und technischer Trends u.a. in Form von Präsentationsberufen unterstützen die Entwicklung neuer Berufsbilder.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg.  Unsere Weichenstellungen in der Berufsbildung heute ermöglichen den Erfolg unserer jungen Generationen morgen.“

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort für die wertvolle Unterstützung. We are Skills!

Fotos Galerie:

(c) GEOPHO.
Bitte beachten Sie, dass diese Fotos vor Ausbruch von COVID-19 entstanden sind.

Ein Rückblick ins Jahr 2020: Ministerin Margarete Schramböck besuchte das EuroSkills 2021-Büro und meldete sich gleich für die „Future of Skills“ Conference an. Foto (c) GEOPHO.